Erfolg!

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Ist die Feder tatsächlich mächtiger als das aufblasbare Schwert? Kommt und seht bei „Frau Luna hat Besuch“!

Es war mal wieder ein cooler Abend mit Verena, wir haben viel geplauscht und gelacht und natürlich auch die Stifte gezückt und und Notizen für Frau Luna gemacht.

Ich bin mit einem ganzen Bündel neuer Ideen heimgekommen (was natürlich auch heißt, dass ein ganzer Haufen alter Ideen jetzt auf dem Müll landet — aber das ist wohl der Lauf der Dinge…), und habe bereits die letzten beiden Samstagnachmittagstunden damit zugebracht, sie in digitale Form zu bannen.

Unsere kleine Produktion über Frau Luna, die fünfzig Jahre nach dem letzten Besuch der Menschen immer noch als einsames Mauerblümchen auf ihrem Mondfelsen sitzt und über das Verhältnis von Menschen und Mond sinniert, nimmt langsam Gestalt an. Wir haben jetzt zehn Szenen, die wir beiden für „tragfähig“ halten, mit denen wir also hoffen können, die Aufmerksamkeit unseres Publikums zu halten, und wir haben die Balance aus ernsten und launigen, aus einigermaßen historisch korrekten und frei erfundenen Segmenten gefunden. Nach dem Stand der Dinge wird Verena drei der Segmente übernehmen, und eines wollen wir zusammenschreiben — als „Experiment im Experiment“, sozusagen, da weder sie noch ich jemals so eine Kooperation betrieben haben. (Wir werden sehen wie’s läuft, und im schlimmsten Fall klappt es halt doch nicht, und einer von uns beiden schreibt den Text allein fertig.)

Sehr interessant ist dabei immer, wie Verena und ich unterschiedlich an die Storys herangehen. Ohne, dass wir uns dessen bewusst waren, bis wir das gestern abend mal durchgesprochen haben, habe ich anscheinend mehr ein Auge für das „Oberflächliche“: Wie schaffen wir einen Rhythmus aus „leichten“ und schwerverdaulichen Stücken, wie verteilen wir die Segmente, dass auch die Musik abwechslungsreich daherkommt und wir nicht einen Akt komplett mit sanften Balladen und einen mit hartem Rock haben. Sozusagen das, was das Publikum während der Aufführung erlebt.

Verena berücksichtigt dafür viel mehr, ob es ein durchgehendes Thema gibt, einen roten Faden, der die Geschichten miteinander verbindet, und ob Frau Luna eine Entwicklung durchmacht und das Stück als eine andere verlässt, als die sie es betreten hat — was zweifellos eines der Kriterien für ein gutes Drama ist, und was auch entscheidet, ob das Publikum das Stück hinterher diskutiert und in Erinnerung behält.

So habe ich auf jeden Fall ein gutes Gefühl, dass wir beide ein ganz ordentliches Team abgeben. Zumal Verena mir schon die Skizze für ihr erstes Segment „Feast of Fools“ zugeschickt hat.

Ich freu mich auf den Sommer 2020, auch wenn bis dahin noch viel Arbeit ist.

Auf ein Bier und eine Story mit Verena

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Das ist nicht Verena, sondern ein glückloses Model von Amazon.

Heut abend geht’s wieder auf ein Seidla und eine Brotzeit eine künstlerisch-kreativtechnische Besprechung mit der unnachahmlichen Verena Maser in die Fürther Gustavstraße.

 

Verena hat mir ihre Unterstützung für „Frau Luna hat Besuch“ zugesagt und wird einen Teil der Spielszenen schreiben, worüber ich mich sehr freue. Ich halte mich selber zwar auch für keinen Trauerkloß, aber sie besitzt einen unnachahmlichen Sinn für „quirky“ Humor, der mir schlichtweg abgeht. Ich hätte zum Beispiel einen moralischen Inhibitor im Gehirn, der gar nicht zuließe, dass ich ernsthaft darüber nachdächte, eine Szene mit einem versammelten antiken Pantheon durch das Auftauchen eines Protagonisten im Hasen-Ganzkörperkostüm zu sprengen.

Nicht so Verena. Bin mal gespannt, mit was für Ideen wir heute abend wieder auseinandergehen.

Castingaufruf für den „Einsamen Goldfisch“

gf transparentIch hab’s ja schon erwähnt, zusammen mit Sina und einer Gruppe von Freunden, mit denen wir uns unter dem Namen „Lights Down Low“ zusammengefunden haben, wollen wir nächstes Jahr eines meiner Bücher, den „Fall des einsamen Goldfischs“ in Nürnberg/Fürth auf die Bühne bringen.

Wollt ihr ein Teil davon sein und in dem verwickelten Krimi mitspielen — als die scharfsinnige Frau Nimoy, als Charmeur und Womanizer Quentin von Cramm oder als der zwielichtige Privatier Binswanger? Dann meldet euch für unser Casting an:

Alle Informationen zum Casting

Ich hoffe, es wird nicht zu chaotisch

Im Moment passieren viele Dinge weitgehend gleichzeitig. Neben unserem Auftritt in der Kofferfabrik mit unserem Live-Hörspiel bereiten wir zwei weitere Bühnenproduktionen vor, und zwar den „Fall des einsamen Goldfischs“ und „Frau Luna hat Besuch„.

Gute PR ist alles, wie wir wissen, und nachdem der „Goldfisch“ die als nächstes anstehende Produktion ist, wollten wir dafür eine Website anlegen. Bevor wir uns dafür eine komplett neue Domain reservieren, haben wir uns dazu entschlossen, das alte Iahel Nimoy-Blog umzuwidmen. Da der „Goldfisch“ eine Iahel Nimoy-Story ist, und es auf absehbare Zeit keine Pläne für neue Bücher mit der „Sonderkommissarin“ gibt, schien uns das naheliegend.

Im Rahmen dessen habe ich den Inhalt der Iahel-Nimoy-Site auf diese Blog umgezogen. WordPress liefert zwar sehr komfortable Tools dafür, ich kann aber trotzdem nicht dafür garantieren, dass alle Verlinkungen und Inhalte noch da sind, wo sie hingehören. Noch viel weniger kann ich dafür garantieren, dass die alten Posts im neuen Kontext alle noch Sinn machen.

Falls das Blog euch also auf absehbare Zeit chaotisch und wirr vorkommt, dann liegt das nicht an euch, sondern an mir.

Sowas organisiert sich ja nicht von selbst

Okay, es laufen derzeit drei Projekte nebeneinander: Als Erstes wollen wir Ende Oktober mit unserem Live-Hörspiel „Blowout“ auftreten, im nächsten Frühjahr soll mit „Der einsame Goldfisch“ eine Krimikomödie von mir auf die Bühne kommen, im Sommer dann mit „Frau Luna hat Besuch“ meine erste Musikrevue für Plan „B“*) bzw. das Musicalnetzwerk Nürnberg.

Obwohl ich mir für alle drei Projekte die Arbeit mit der besten Sina der Welt und meiner guten langjährigen Freundin Stefanie teile, ist der Aufwand doch enorm — umso mehr, wenn man bedenkt, dass die Auftritt außer dem Live-Hörspiel in der Kofferfabrik noch ein Dreivierteljahr in der Zukunft liegen.

Es fliegen die Mails und Nachrichten in den Chats hin und her, und Ortsbesichtigungen wollen durchgeführt, Absprachen gemacht und nicht zuletzt ab und an auch ein wenig Kreativität geschaffen werden: Gestern hatte ich eine längere Sitzung, um die Geräuscheffekte für „Blowout“ vorzubereiten (während ich das tippe, lädt mein kleiner tapferer Linux-Rechner ein Gigabyte auf ein Google-Drive hoch), heute stehe ich in Verhandlungen mit einer Band für „Frau Luna“ und bereite eine kleine Präsentation von Little More Sonic für die kommende Time Lash vor, und der morgige Tag… Der morgige Tag mag für sich selber sorgen! 😉


*) Es ist dort noch nicht viel zu sehen…