Save the Date: 11. Oktober

Am Donnerstag, 11. Oktober werde ich ab 19:30 im Pellerschloss in Nürnberg/Fischbach zugange sein. Was es dort genau gibt?

Der Kulturkreis Pellerschloss veranstaltet in Fischbach eine kleine Reihe mit Konzerten und Performances. Die edition Knurrhahn, bei der meine beiden Iahel-Nimoy-Krimis Der Fall Zita S. und Der Fall des einsamen Goldfischs veröffentlicht wurden, ist an diesem Abend dort ebenfalls vertreten, und zwar mit einer Lesung mit Musik.

Nun weiß ich bisher nicht genau, was mich erwartet — mein Verleger Thomas hat mir nur mitgeteilt, dass er versuchen will, dort alle seine Autoren für eine „Lesung mit Musik“ um sich zu scharen. Wenn wir die Leute dort nicht bis weit nach Mitternacht beschäftigt halten wollen und es tatsächlich zwischendurch auch ein paar Lieder geben soll, dann wird von der Zeit her für jeden nicht viel übrig bleiben, als seinen Klappentext vorzulesen… Aber ich werde mir trotzdem mal meine Bände unter den Arm klemmen und schauen, was ich in Fischbach ausrichten kann.

Vielleicht stellt Thomas ja auch endlich seinen neuen Webshop vor, der schon seit geraumer Zeit im Entstehen ist? Ich würde mich sehr freuen, denn dann gäbe es auch mal einen etwas komfortableren Weg, meine Bücher unters Volk zu bringen.

Ende des Sommers

Vier Wochen sind seit dem letzten Blogpost vergangen, zwei davon sind der Tatsache geschuldet, dass ich mit der Prinzessin durch die katalanischen Berge gestolpert bin und bewusst offline war. Zum anderen hat mich natürlich auch das abrupte Ende meines „Projekts B“ getroffen und frustriert — Vielleicht hätte ich es mit „halt ne doofe Entscheidung von ihm“ abtun können, aber, wie bereits erwähnt, hatte ich ja selber meinen Bedenken über die Qualität des Textes, und genau in dieselbe Kerbe hat die Kritik gehauen, die ich inzwischen auch von einer befreundeten Schauspielerin bestätigt bekommen habe. Naja. Aufstehen, Krönchen richten, tun als sei nichts gewesen.

Darum nun der Blick nach vorne: Die Proben für „100 Jahre Musical“ haben wieder begonnen, mit Alex Krüger als bereits dem dritten männlichen Darsteller, den wir für diese Produktion verschleißen. Am Wochenende gibt’s dann wieder Vorstellungen in Treuchtlingen (Samstag) und Eichstätt (Sonntag), für beide Termine sind noch Karten bei den üblichen Verdächtigen zu erhalten!

Danach sollte ja eigentlich im November eine weitere Aufführung in Neuburg die Derniere sein, aber aller Wahrscheinlichkeit wird sich unsere Spielzeit tatsächlich noch bis nächstes Jahr erstrecken — was mich natürlich sehr freuen würde.

Soviel zu Projekt B…

Offensichtlich ist mein Schreibtalent mäßig, mein Gespür für Schwächen dafür umso besser. Meine Selbstzweifel am Skript für „Projekt B“ waren wohl berechtigt, nachdem ich heute das Skript mit einer Ablehnung des Produzenten zurückbekommen habe.

Leider war die Ablehnung durchaus wohlbegründet (und nicht so fern von meiner eigenen Einschätzung) und wohlwollend verfasst, allerdings auch deutlich genug, dass nach Meinung meines Produzenten nicht viel zu retten ist. Falls also jemand von euch auf der Suche nach einem Einpersonenstück ist…

(Der Frust, den du dir bei diesem Metier einhandelst, den auszudrücken, dafür reicht ein einzelnes Tourette-Syndrom gar nicht…)

Der Würfel ist gefallen

Nachdem ich in den letzten Tagen nochmal über den Text drübergegangen bin und fast ein Viertel davon rausgeschmissen habe, ging das Manuskript gestern an meinen Produzenten in spe raus. Drückt mir die Daumen, dass die Version Anklang findet — zumal jetzt, wo sie mir inzwischen wesentlich besser gefällt, als noch vor ein paar Tagen.

Positiv ist auf jeden Fall, dass wir vermutlich schon ein Team zusammen haben, das die Geschichte auf die Bühne bringen würde!