Statt Halloween…

Dieses Jahr läuft ja nichts so wie gedacht, und auch Halloween musste weitgehend ausfallen.

Schade auch für mich, denn für eine befreundete Familie hatte ich ein kleines Halloween-Verschen geschrieben, damit die Süßes-oder-Saures-Tristesse bei der Naschwerksuche ein wenig Abwechslung bekommen würde. War dann doch nur für die Schublade, zumindest bis nächstes Jahr:

Heute ist die Nacht der Nächte:
Falsche Geister wie auch echte
Ziehen durch die finst’re Stadt!
Angst und Panik, Furcht und Grauen,
Lassen wir euch heute schauen,
Wie man’s nie gesehen hat!

Wollt ihr uns die Nacht versüßen?
Besser wär’s, sonst müsst ihr büßen,
Unter Schrecken ohne Zahl!
Was werft ihr zum Sack hinein:
Naschwerk oder einen Stein?
Ihr habt jetzt die Wahl der Qual!

(Ja, mit dem „…die Nacht versüßen“ bin ich auch nicht wirklich glücklich. Bin offen für bessere Alternativen.)

Live und in Stereo

Wir sind wieder unterwegs: Nach unseren Ausflügen in die Welt des Live-Hörspiels mit den „Subs“ und „Der Kuss der Muse“ gibt es jetzt drei weitere Live-Hörspiele mit denen wir den Halloween-Abend im Planetarium Nürnberg bestreiten werden.

Dazu gehören zwei Produktionen, die wir schon „als Konserve“ produziert haben:

  • Ausschlag gebend„, die Geschichte von zwei Trekkern in der kanadischen Tundra, die auf ein Raumschiffwrack stoßen, das noch eine Überraschung bereithält (seinerzeit die erste E-Space-Geschichte, die wir veröffentlicht haben!),
  • Der Weiher“ befindet sich im Zentrum des viktorianischen Guts, auf dem der junge Rodney einquartiert wird, und sein Ziehvater rät ihm mit gutem Grund, sich von dem Gewässer fernzuhalten, sowie
  • Komplett neu: „Die Maske des Roten Todes“, eine Geschichte frei nach Edgar Allan Poe. Wer Vincent Price und die Hammer Horror-Filme der Sechziger liebt, wird hier besonders auf seine Kosten kommen!

Die „Maske“ ist bislang unveröffentlicht. Bei allen drei Geschichten wagen sich unsere Sprecher aus der Deckung von Plopp-Schützen und beliebig vielen Takes hervor und wagen sich „Auge in Auge“ mit dem Publikum auf die Bühne. Untermalt werden die Geschichten durch Grafiken von Thomas Kugelmeier, die an die Kuppel des Planetariums projiziert werden.

Abgerundet wird unser Programm durch den preisgekrönten animierten Kurzfilm „Theodor“, indem der gleichnamige Vampir sich eine Auszeit gönnen möchte~– auch das läuft natürlich nicht so wie vorgestellt…

Samstag, 31.10.2020, 20:00 im Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg:

Mehr Informationen und Links zur Reservierung.

Bitte beachten: Aufgrund der Corona-Hygienevorgaben sind Reservierungen zwingend notwendig!

Viel Spaß bei zwei Stunden gepflegtem Grusel im Planetarium!