„Schöner Schrecken“ im Planetarium Nürnberg

An Halloween, Sonntag 31.10. um 20:00 ist LightsDownLow wieder zugange!

Wir wiederholen unseren Auftritt vom August, wo wir in Fürth in St. Heinrich waren und zeigen noch einmal drei Horror-Hörspiele aus meiner Feder live und in 3D auf der Bühne:

In „Ausschlag gebend“ wandern zwei Trekker durch die kanadische Tundra und stoßen auf ein abgestürztes Raumschiff von Aliens, die eine Überraschung für sie in petto haben.
„Der Weiher“ liegt im Zentrum eines viktorianischen Anwesens, dessen Besitzer seinen Neffen vor den Gefahren warnt, die das Gewässer birgt.

„Die Maske des Roten Todes“ ist schließlich eine Hommage an Edgar Allan Poe: In der Umgebung der Festung Ulalume fordert eine Seuche namens „Der Rote Tod“ seine Opfer, vor denen sich Fürst Prospero und seine Entourage hinter den Mauern der Burg in Sicherheit glauben. Prinzessin Ligeia verzehrt sich dort nach ihrem Geliebten Fortunato, und sowohl ihre Amme als auch der Narr Pym verfolgen ihre eigenen Pläne… Bis Ligeia die Augen über den wahren „Roten Tod“ geöffnet werden…

Dazu kommt noch der animierte Kurzfilm „Theodor“ über einen Vampir, der sich eine Auszeit gönnen will, was ihm aber nicht so recht gelingt.

Hier gibt’s vorab Bilder aus der Generalprobe!

Wir hatten ja schon viel Spaß (und einen gewissen Erfolg) bei unserer Premiere im August, aber im Nicolaus Copernicus Planetarium (Plärrer Nürnberg) können wir noch einen draufsetzen: Während wir Thomas Kugelmeiers Grafiken einst nur flach an die Stirnseite des Saals projizieren konnten, können wir jetzt die 360°-FullDome-Technik des Planetariums nutzen und ein „immersives“ Erlebnis bieten. Dazu kommt die Sound-Anlage des NCP, die noch einmal ein bisschen mehr Bums liefert… Wir freuen uns sehr drauf, und ich bin mir sicher, wir werden euch nicht enttäuschen!

Empfohlen ab 12 Jahren (weil’s doch arg gruselig sein kann, zumal im Dunkeln). Tickets gibt es für 12€/9€ über das Planetarium oder das Bildungszentrum Nürnberg, oder an der Abendkasse.

Ich habe den Kulturbetrieb verstanden

Jetzt, wo Corona langsam abebbt und wir uns wieder neuen Ufern zuwenden (und schräge Metapthern missbrauchen können), beginnen auch die ersten Kunstprojekte, wieder aufzunehmen. Bei einem davon — in Kürze mehr — bin ich der „Show Runner“, oder „ausführender Produzent“, oder, wie man im fränkischen so schön sagt, „da hab ich den Hut auf“.

Und kaum geht es wieder los mit dem Planen und Verteilen von Aufgaben und Rollen, ist mir aufgefallen, worum es bei der Kultur geht:

Eine Handvoll mehr oder minder talentierter, aber harmlos erscheinender Talente (Sprecher, Schauspieler, …) vereint sich in dem geheimen Versuch, die Seele eines Produzenten auf perfide Art zu brechen.

Aber da haben sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ich habe nämlich keine Seele sondern bin einfach nur eine Storymaschine, ein kulturelle Lava und Bimsstein speiender Kreativvulkan, und darum ist ihre Kabale zum Scheitern verurteilt.