Frau Luna abgestürzt

Nachdem ich mich heute nochmal mit dem MuS Franken getroffe habe, mussten wir uns leider eingestehen, dass Frau Luna — so toll die Idee und das Projekt auch wären — leider keine Chance hat, sicher zu landen: Die Zeit reicht einfach nicht, um das Stück bis zum 20./21.7., was die Aufführungstermine und gleichzeitig das 50. Jubiläum der Landung von Apollo 11 wären, auf die Bühne zu bringen.

Das hauptsächliche Problem war dabei, eine Band zu finden, die bereit wäre, sich in der Kürze der Zeit die Lieder draufzuschaffen, sie mit unseren Sängern einzustudieren, und dann auch noch für das bisschen Geld, das wir bieten könnten, auf der Bühne zu stehen. Und mit jeder Woche, die verstrich, wurde auch unser potenzielles „Startfenster“ kleiner, und heute hat der Vorstand von Mus Franken dann mit 5:0 bei einer Enthaltung entschieden — wir lassen’s und konzentrieren uns lieber darauf, 2020 ein Stück zu produzieren, das wir unseren eigenen Ansprüchen gerecht umsetzen können. Besser ein Ende mit Schrecken…

Die Entwicklung war absehbar, und ich war glaube ich einer der Ersten, die vorschlugen, Frau Luna lieber von der Startrampe zu holen. Es zeichnete sich ja erst Anfang Februar ab, dass MuS Franken im Juli zwei Spieltermine hätte, die zu füllen wären, und in der Frist eine abendfüllende Produktion aus dem Boden zu stampfen, wäre schon unter optimalen Umständen anspruchsvoll gewesen.

Es stand dann auch noch im Raum, Frau Luna in den Herbst zu verschieben (auch wenn dann der schöne Jubiläumstermin perdu gewesen wäre), was aber daran scheiterte, dass wir wieder keine Halle gehabt hätten, und dass mit Eva einer der Köpfe des MuS Franken sein Studium in München beginnen und kaum mehr für die Produktion vor Ort zur Verfügung stehen würde.

Eine weitere Option wäre gewesen, das Projekt „umzuwidmen“ und eine neue Story um Frau Luna (oder etwas ganz Neues) zu entwickeln — mit weniger Rollen, weniger Aufwand. Aber wir kamen dann darauf, dass das genauso am Problem der Band scheitern würde. Ohne Band wäre uns nur geblieben, Musik aus der Konserve zu verwenden, aber das wollten wir alle nicht. Da waren wir einer Meinung: Wenn wir schon keine Originalmusik spielen können, sondern uns auf Evergreens beschränken, dann muss die Musik wenigstens live sein — Das sind wir einem Publikum, das für teures Geld seine Eintrittskarten gekauft hat, schuldig.

So. Wir haben unser Pulver verschossen, und es hat sich gezeigt, es hat eben nicht gereicht. Und obwohl das Ergebnis absehbar war, tut es mir jetzt doch mehr um Frau Luna leid, als ich erwartet hätte. Immerhin, es gibt Zeichen, dass, „wenn sich die eine Tür schließt, die andere sich öffnet“ — schauen wir mal. Und wenn das schon nicht klappen sollte, habe ich zumindest im Rahmen der Recherche für Frau Luna ein paar wunderschöne neue Songs kennengelernt:

„Ticket to the Moon“ (ELO)

Das hör ich mir jetzt an.


Featured Image by Mr. Frego.

Gestern, heute, morgen

Gestern saß ich mit der kreativsten Sina von allen noch auf der Couch, und wir haben die Szenenfolge für „Frau Luna“ zusammengestellt — denn die Produktionsleitung hat mir durch die Blume mitgeteilt, dass sie den geplanten Liefertermin für das Skript gerne von Anfang Mai auf Anfang März vorziehen würde… Was schon ziemlich sportlich ist. Aber mit mir kann man’s ja machen. Immerhin, ich glaube, wir haben jetzt einen ganz guten Rahmen für unsere kleine Revue zusammen, die Lieder sind einigermaßen festgeklopft, und damit kann ich mich dann an die Umsetzung des Skriptes machen.

Heute — also genau genommen jetzt, wenn dieser Post veröffentlich wird, sitze ich mit Julian bei einem oder zwei Cocktails zusammen, und wir besprechen die Umsetzung von „Death Star„, unserem Projekt für eine gemischt gehörlose/normalhörende Theatergruppe. Das wird auch wieder sehr spannend für mich, einerseits habe ich persönlich null Ahnung von der Thematik „Taubheit“ im Allgemeinen (wie ein Gehörloser wie Beethoven komponieren konnte, ist mir komplett schleierhaft), andererseits ist es natürlich eine besondere Herausforderung, ein Stück für Gehörlose auf die Bühne zu bringen — wo die Story naturgemäß noch viel mehr vom Dialog getragen wird als z.B. beim Film. Ich hoffe, hinterher sehe ich ein wenig klarer.

Morgen geht’s dann wieder mit Eva vom MuS Franken weiter, und wir treffen uns, um ein paar Eckdaten für die „Frau Luna“ fix zu machen.

Dann beginnt auch schon wieder langsam das Wochenende, wo ich mich hinsetzen und die ganzen Ideen (inklusive einer neuen Story für unsere Hörspiele), die bislang nur als krakelige Notizen existieren, fein säuberlich zu Papier bringen werde. Ja, und die Verhandlungen für neue Spieltermine der „100 Jahre Musical“ laufen natürlich nebenher auch noch…

Mondfahrer gesucht

Le_Voyage_dans_la_luneSeit vorgestern habe ich ein neues Projekt, und zwar „Frau Luna hat Besuch„, eine Geschichte um die Frau im Mond, die sich fünfzig Jahre nach dem ersten Besuch von der Erde danach seht, mal wieder ein paar fesche Astronauten um sich herum zu haben.

Dafür und für hoffentlich darauffolgende Produktionen suchen wir noch Talente für auf, vor und hinter der Bühne: Wer sich also mal wieder an Gesang, Tanz, Spiel oder Technik versuchen will, möge gern beim Casting des MuS Franken am kommenden Wochenende vorbeischauen:

Junge und ältere Talente aufgepasst!

Es ist wieder soweit. Wir sind auf der Suche nach talentierten Sängern, Schauspielern und Tänzern, die bei unserem nächsten Projekt von „Musical und Schauspiel Franken e.V.“ dabei sein wollen.

Wenn ihr Lust habt (oder jemanden kennt, der jemanden kennt,..) kommt am 17.02.2019 vom 11:30 bis 14:00 Uhr zum Casting in Nürnberg.
Weitere Informationen erhaltet ihr unter der Tel: 0911/13327664 oder per E-Mail: info@musfranken.de .

Ich freu mich auf euch, und wenn ihr dabeiseid, dann wird das ne gute Zeit!

Gestern noch in der Kneipe…

… zusammen mit Eva, Martin und Jonas vom MuS Franken, und heute abend sitze ich schon an der Tastatur und versuche, für unser neues Projekt „Frau Luna hat Besuch“ die ersten Zeilen zusammenzubekommen:

Bildschirmfoto vom 2019-02-13 19-55-19

Nachdem für MuS Franken kurzfristig zwei Spieltermine im Juli freiwurden, an denen eigentlich die Produktion vom letzten Sommer nochmal aufgeführt werden sollte, mussten wir unsere Pläne ändern: Vorgesehen war ursprünglich, dass ich ein Libretto entwickeln würde, das erst 2020 aufgeführt werden sollte, aber jetzt müssen wir doch schneller reagieren und bereits im kommenden Sommer etwas vorweisen.

Das Konzept, auf das wir uns geeinigt haben, ist eine Revue von Musiknummern mit Bezug zum Mond sowie mit Sketchen zu allem, was einem zum Thema „Mond“ einfallen kann — denn 2019 jährt sich die erste bemannte Landung ja zum 50. Mal, und diese Gelegenheit wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Der Zeitplan ist von der üblichen Ambitioniertheit:

  • 8. März:  Elmar legt eine Liste der Spielszenen sowie der Musiknummern vor,
  • 15. April: Der erste Entwurf des Skripts liegt vor,
  • 1. Mai: Korrekturen sind eingearbeitet, die Proben können beginnen.

Bis dahin müssen Eva und ihr Team die Besetzung vorbereitet haben, die Probenräume müssen organisiert sein und, bislang größtes Problem, wir müssen eine Band für die Lieder haben, denn wir waren uns alle einig, dass Musik aus der Konserve für „Frau Luna“ ein No-Go wäre. Die Aufführungen sollen am 20. und 21. Juli stattfinden.

Dann man ran an die Bulletten.

Meine neuen Chefs

Während dieser Post veröffentlich wird (und der Großteil des „Little More Sonic“-Teams, die erste Probe für unsere neue Produktion „Eidolon“ absolviert — ohne mich!), sitze ich vermutlich gerade mit meinen neuen potenziellen Chefs im Cheers, einer sehr urigen Fürther Kneipe, und wir besprechen neue Musicalideen.

Ich hatte den „Musical und Schauspiel Franken e.V.“ ja schon einmal erwähnt, und langsam wird es ernst. Die kleine Truppe, die im vergangenen Jahr den „Eingebildeten Kranken (Reloaded)“ auf die fränkische Bühne gebracht hat, will 2020 eine Eigenproduktion verwirklichen, und ich bin als Autor dafür eingeladen — Da sage ich nicht nein, es würde mich natürlich riesig freuen, wenn ich nach den „100 Jahren Musical“ ein zweites Musical schreiben könnte!

Davor gibt es außerdem noch die Möglichkeit für ein „Zwischenspiel“: Eigentlich waren für den Sommer 2019 noch zwei Aufführungen des „Kranken“ geplant, die allerdings entfallen müssen, und so gibt es zwei gebuchte Aufführungsorte, aber derzeit noch kein Stück, dass MuS Franken anbieten könnte. Auch darüber werden wir heute abend sprechen, und ich hoffe, dass uns mehr als nur eine Notlösung zu diesem Thema einfällt.

mus
Der Vorstand des MuS Franken e.V., v.l.n.r.: Martin, Jonas, Eva und Lara