Ein Heim für den „Goldfisch“

Der Cantus-Theaterverlag unter der freundlichen aber bestimmten Führung von Ines Erhard hat ja schon 2010 eines meiner Stücke, „Tod und Vererben“ in sein Programm aufgenommen. Da dachte ich mir, wenn der „Goldfisch“ fertig ist und zur Aufführung kommen soll, warum frage ich nicht wieder bei Cantus nach, ob noch ein Plätzchen auf der Website frei ist?

Gesagt, getan, und nach einer (für professionelle Verlage erstaunlich kurzen) Zeit für die Prüfung des Manuskripts kam heute mit der Mail der unterschriftsreife Verlagsvertrag.

Darauf nen alten Beatles-Song: Paperback Writer.

Castingaufruf für den „Einsamen Goldfisch“

gf transparentIch hab’s ja schon erwähnt, zusammen mit Sina und einer Gruppe von Freunden, mit denen wir uns unter dem Namen „Lights Down Low“ zusammengefunden haben, wollen wir nächstes Jahr eines meiner Bücher, den „Fall des einsamen Goldfischs“ in Nürnberg/Fürth auf die Bühne bringen.

Wollt ihr ein Teil davon sein und in dem verwickelten Krimi mitspielen — als die scharfsinnige Frau Nimoy, als Charmeur und Womanizer Quentin von Cramm oder als der zwielichtige Privatier Binswanger? Dann meldet euch für unser Casting an:

Alle Informationen zum Casting

Sowas organisiert sich ja nicht von selbst

Okay, es laufen derzeit drei Projekte nebeneinander: Als Erstes wollen wir Ende Oktober mit unserem Live-Hörspiel „Blowout“ auftreten, im nächsten Frühjahr soll mit „Der einsame Goldfisch“ eine Krimikomödie von mir auf die Bühne kommen, im Sommer dann mit „Frau Luna hat Besuch“ meine erste Musikrevue für Plan „B“*) bzw. das Musicalnetzwerk Nürnberg.

Obwohl ich mir für alle drei Projekte die Arbeit mit der besten Sina der Welt und meiner guten langjährigen Freundin Stefanie teile, ist der Aufwand doch enorm — umso mehr, wenn man bedenkt, dass die Auftritt außer dem Live-Hörspiel in der Kofferfabrik noch ein Dreivierteljahr in der Zukunft liegen.

Es fliegen die Mails und Nachrichten in den Chats hin und her, und Ortsbesichtigungen wollen durchgeführt, Absprachen gemacht und nicht zuletzt ab und an auch ein wenig Kreativität geschaffen werden: Gestern hatte ich eine längere Sitzung, um die Geräuscheffekte für „Blowout“ vorzubereiten (während ich das tippe, lädt mein kleiner tapferer Linux-Rechner ein Gigabyte auf ein Google-Drive hoch), heute stehe ich in Verhandlungen mit einer Band für „Frau Luna“ und bereite eine kleine Präsentation von Little More Sonic für die kommende Time Lash vor, und der morgige Tag… Der morgige Tag mag für sich selber sorgen! 😉


*) Es ist dort noch nicht viel zu sehen…

Kopfhörer für den „Goldfisch“

Da ich inzwischen nur noch Teilzeit arbeite, ist Freitag mein freier Tag — eigentlich. Aber inzwischen haben wir so viele Projekte angestoßen, dass „frei“ auch ein relativer Begriff ist:

Heut mittag mache ich mich erstmal daran, das „Blowout“-Skript für unseren Auftritt in der Kofferfabrik nochmal zu überarbeiten, nachdem Regie & Ensemble es für nötig hielten, daran herumzukritteln. (Naja, im Ernst: Ein paar Dinge waren in der Kürze der Zeit, in der ich das Skript heruntergetippt habe, noch nicht optimal gelöst.)

Dann besuchen Sina und ich unseren Steuerberater und sprechen mit ihm darüber, wie wir die Produktion des „Goldfischs“ im nächsten Frühjahr idealerweise in finanziell und juristisch trockene Tücher bringen — schließlich wollen wir uns nicht privat ruinieren, falls durch einen blöden Zufall die ganze Bude bei einer Vorführung abbrennt.

Und danach treffen wir uns mit Stefanie und besprechen den genauen Ablauf der Show in der „KoFa„. Immerhin, die Besprechung findet im altbekannten und -bewährten Bühler statt, von daher kann ich darauf hoffen, dass es da nach all dem Schweiß und den Mühen auch ein kühles Seidla gibt und vielleicht sogar ne Broudworschd gibt…

Morgen hab ich dann richtig frei und darf mal Wandern gehen.

„Goldfisch“ in der Post

So, das Manuskript für den „Fall des einsamen Goldfischs„, Frau Nimoys und Herrn von Cramms erster Auftritt auf der Theaterbühne, ist in der Post: Als ersten Theaterverlag habe ich den Cantus-Verlag angeschrieben, der bereits freundlicherweise „Tod und Vererben“ von mir im Programm hat. „Tod und Vererben“ ging bereits 2010 ins Rennen, seither habe ich Ines Erhard, der Chefin, zwar regelmäßig neue Stücke versprochen, aber nichts mehr zur Ablieferung gebracht. Ich hoffe mal, dass ich auch mit meiner „Fürther Criminal=Historie“ Gefallen finde. (Und auch wenn das nichts wird — die Vorbereitungen, den „Goldfisch“ mit einer kleinen lokalen Truppe aufzuführen, laufen weiter!)

Immerhin hat mir Ines gleich eine freundliche Mail geschickt — allerdings mit der Bitte um etwas Geduld, da ich nicht der einzige Autor bin, der um ihre Aufmerksamkeit buhlt.

Drückt mir die Daumen!