Wenn’s nicht holpert, isses nicht Theater

Man muss sich ein dickes Fell und eine gewisse Ausgeglichenheit angewöhnen, glaube ich, wenn man im Theaterbusiness nicht an einem zerfransten Nervenkostüm zugrunde gehen will.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für „Death Star„, das Theaterprojekt für Gehörlose und Hörende, an dem ich teilnehmen darf, an. Leider sind die Förderanträge irgendwo hängengeblieben, so dass die Finanzierung immer noch nicht 100%ig in trockenen Tüchern ist, und solange mag ich über das Projekt auch nur mit gebremstem Schaum referieren.

Ein bisschen erschwert werden die Vorarbeiten auch dadurch, dass Julian vergessen hat, mir mitzuteilen, dass das Ensemble nicht, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte, aus Jugendlichen besteht, sondern aus gestandenen Erwachsene. Dadurch musste das Konzept, in dessen Mittelpunkt eine Band aus Jugendlichen steht, offensichtlich nochmal umgepflügt werden — aber mit mir kann man’s ja machen.

Wenn die Finanzierung grünes Licht hat, werd ich mit Volldampf in die Tasten hauen. Das Stück soll zwar nur ein Einakter werden, aber Julian würde gerne schon Ende Juni mit den Proben beginnen.

Ach ja, das andere Projekt geht auch voran, und mit etwas Glück kann ich der Regisseurin in spe in den nächsten Tagen den ersten Entwurf schicken.

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