Wal bläst: Goldfisch gesichtet!

Nachdem bereits am Samstag die ersten Exemplare des „Einsamen Goldfischs“ in der Fürther Innenstadt gesichtet wurden, dauerte es noch bis gestern abend, ehe ich tatsächlich das fertige Buch zu Gesicht und in die Hände bekam:

SAM_2018

Ich freu mich riesig, es ist super geworden (Danke für das Cover, Johanna!) Genniges hat es bereits im Sortiment (neben „Zita S.“), und bereitet auch wieder große Promo-Poster vor, und ich hoffe, die anderen Fürther Buchhandlungen werden nachziehen, so dass wir uns ein bisschen vom Sog der Criminale mitnehmen lassen können, auch wenn wir selber nicht daran teilnehmen.

Wer das Buch nicht direkt bei Genniges kaufen kann, kann es natürlich auch in jeder anderen Buchhandlung bestellen (leider noch immer nicht über Amazon), oder am besten und schnellsten direkt über den Verlag.

Die Information, die ihr braucht, ist in jedem Fall:

Elmar Vogt: Der Fall des einsamen Goldfischs, edition Knurrhahn, ISBN 978-3-932717-48-2

Der Preis beträgt wie bei „Zita S.“ 12,80€. Wenn ihr über den Verlag bestellt, schickt einfach eine kurze Nachricht mit, und ich signiere euch das Buch gern!

P.S. — Ich weiß, dass es ein Delfin ist.

Making of… Murder (6)

Nachdem die Vorbereitungen soweit abgeschlossen sind, wird es Zeit zum Sprung ins Wasser: Buchblock und Cover gehen ab zum Drucker, und ab jetzt tut es richtig weh, wenn etwas schiefläuft.

Aber was soll schon schiefgehen? Etwas Verwirrung um die ISBN des Buches? Oder ein und dieselbe Datei mit dem Cover, die auf demselben Rechner unterschiedliche Farben zeigt, je nachdem mit welchem Programm sie betrachtet wird, bis niemand mehr weiß, welche Farbkombination beim Drucker ankommen wird? Mails mit dem Betreff „Stoppt die Presse!“, die hektisch hin- und hergeschickt werden?

Nein, sowas passiert nur in schlechten Komödien, nicht aber im wirklichen Leben… Oder wenn, dann nur sehr selten. Aber irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, wo der letzte Tippfehler und die letzte Farbabweichung korrigiert werden konnte und das Team gespannt auf die Ergebnisse des Druckers wartet… Was ziemlich genau der Stand ist, auf dem wir uns derzeit befinden.

Making of… Murder (5)

Ungefähr um die gleiche Zeit, also in der Ära der Korrekturen, erwartet einen Autor eines „Mittagspausenverlags“, wie das mein Verleger so nett nennt, auch eine wesentlich angenehmere Aufgabe.

Größere (darf man es sagen? — „professionellere“ ;-)) Verlage haben natürlich ihre eigenen Künstler für die Anfertigung von Covern und ihre eigenen Vorstellungen davon, wie die auszusehen haben. Bei Knurrhahn lässt Thomas seinen Autoren (in einem gewissen Rahmen) freie Hand für das Design der Umschläge, und ich habe hier das Glück, mit Johanna Lawrence zusammenarbeiten zu dürfen, die bereits das Cover für „Zita S.“ angefertigt hat und auch für das Äußere des „Einsamen Goldfischs“ verantwortlich zeichnet.

nocheincover

Es ist sehr angenehm, dass Johanna und ich auf „einer Wellenlänge“ sind. Während es bei „Zita S.“ noch eine ganze Zeitlang gedauert hatte, bis wir uns auf eine Idee einigen konnten, die uns beiden gefiel, kamen wir beim „Goldfisch“ jetzt fast unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass wir das Architektur-Motiv beibehalten sollten, um den Wiedererkennungswert zu steigen, und dass nur eben ein etwas anderes Farbschema und natürlich auch eine andere Fassade zum Einsatz kommen sollten.

Ich finde Johannas Entwürfe wiederum sehr gelungen.