Bei der „Roten Bühne“ im Programm

Wie bereits angekündigt werden wir mit den „100 Jahren Musical…“ auch 2019 nochmal die Theater der Region bespielen: Hier ist unsere Ankündigung für den Auftritt am Ostersonntag in der Roten Bühne, Nürnberg — hier der Link auch nochmal zu Facebook.

Kommet zuhauf, und hört und seht euch Gitt, Karin, Alex und Andreas an!

Die Verhandlungen über einen Auftritt in der Knorr’schen Kulturscheune laufen ebenfalls noch — Ich halte euch auf dem Laufenden!

Sounds of Silence

Die Feiertage und die Wochen danach war ich durchaus nicht müßig — Ich durfte im „Seelenhändler„-Musical nicht nur die Theke im Foyer bemannen, sondern auch eine kleine Rolle spielen, und für die kommenden Vorstellungen von „Ottilie“ im Februar und März werde ich die Lichttechnik übernehmen. Das ist jetzt mal ein ganz neues Feld, auf dem ich mich tummeln kann, und ich hoffe, weder Zuschauer noch Darsteller werden allzuoft unverhofft im Dunkeln oder im gleißenden Licht stehen. Außerdem laufen unsere Hörspiele weiter, und ganz eventuell wird es auch ein neues Buch geben — aber das ist noch Zukunftsmusik.

Etwas konkreter kommt dazu nun noch ein neues Theater-Projekt: Kürzlich hat Julian Schmitz wieder Kontakt mit mir aufgenommen. Julian ist ein junger Musiker, mit dem ich vor einigen Jahren schon einmal an einem Amateur-Musical gearbeitet habe — „Soprano Rat Race war der Arbeitstitel, und leider verlief das Projekt aus verschiedensten Gründen wieder im Sand, und wir haben uns mit der Zeit ein wenig aus den Augen verloren.

Nun hat er mich eingeladen, für ein von ihm initiiertes Bühnenprojekt das Skript zu schreiben. Es soll eine kleine Produktion werden mit nur wenigen Aufführungen in Detmold, wo Julian inzwischen seinen Lebensmittelpunkt hat. Aber seine Truppe ist sehr interessant, eine Mischung aus gesunden Hörenden und Hörbehinderten, für die Julian noch ein kleines Stück sucht, mit dem Arbeitstitel „Sounds of Silence“. Auch wenn das Stück kein eigentliches Musical sondern Sprechtheater werden soll, wird es natürlich um Sound, Musik, Hören und Taubheit gehen. Julian, der selber hörbehindert ist, wird dazu ein paar Songs schreiben. Das ist eine neue Thematik, mit der ich mich bisher noch nicht befasst habe, und die Herausforderung nehme ich natürlich gerne an. Zumal wohl sogar ein wenig Geld da ist.

Da habe ich natürlich auch meinen ersten Fehler gemacht, denn als Julian mich fragte, was ich denn für so ein Stück verlangen würde, habe ich ihm eine Zahl genannt — und er hat sofort zugesagt und gemeint, „Ja, das dürfte drin sein.“ Lehre für mich: Ich habe schlecht verhandelt.

Aber darum geht’s ja nicht in erster Linie: Viel wichtiger ist mir, wieder ein Stück von mir auf der Bühne zu sehen, und so geht jetzt die Arbeit mit dem ersten Schritt los: Eine Idee haben, daraus eine Story entwickeln, und die in Form eines kleinen Exposés zu Papier bringen. Das sollte bis Ende März spätestens geschehen sein (ich hoffe aber, das bringe ich schneller zustande). Julian wird dann das Exposé mit dem Antrag für die unerlässlichen Fördergelder losschicken, und dann müssen wir nur noch die Zusage bekommen („Unterschrieben ist noch nix, aber so gut wie“, sagt der Meister…), und dann geht die Arbeit richtig los.

Klar, es kann noch jede Menge schiefgehen, das gehört zu diesem Geschäft, aber ich bin trotzdem zuversichtlich, dass der Vogel fliegen wird: Dann würde sich im November in Detmold der Vorhang für mein nächstes Stück heben…

Nächster Auftritt als große Leuchte

Die Vorstellungen des Seelenhändlers mit mir als Vierschrot Niklas sind eben erst abgespielt, und als ich mich noch darauf gefreut habe, mal wieder ein freies Wochenende zu verbringen… Auftritt Luna Mittig, Chefin des ACT Centers und Produzentin von Ottilie, einem Musical zum Leben von Ottilie von Faber-Castell, ihres Zeichens spitze Erbin des gleichnamigen Bleistiftimperiums. (Womit man alles ein Vermögen anhäufen kann…)

Offensichtlich gibt es beim Produktionsteam Ottiliens einen Personalengpass, und Luna hat mir angeboten, die Lichtregie bei einigen der noch ausstehenden Aufführungen zu übernehmen. Nun bin ich ja ein Mensch, wie ich mir einbilde, von einigen Talenten, und sogar ein Audio-Mischpult habe ich mir schon gefügig gemacht, aber eine besondere Affinität zu Lampen, Leuchten und Strahlern kann mir keiner nachsagen. Nichtsdestoweniger, natürlich kann ich einer Herausforderung so wenig widerstehen wie einer Versuchung, und so habe ich jetzt zugesagt.

Wer also die nächsten Tage bis Ende März im Schloss Stein darüber flucht, dass er unverhofft im Dunkeln steht, oder den Regisseur fluchen hört, dass sein Lichtkonzept über den Haufen geworfen wurde: der schuldige Tölpel war ich… Auch wenn ich mich nach den ersten Versuchen an den Reglern noch nicht für besonders kompetent halte —

“I am always doing what I cannot do yet, in order to learn how to do it.”*)
Vincent Van Gogh

Ich würde diese Gelegenheit gerne für einen Plug nutzen, doch vorbeizukommen und euch das Stück anzusehen, aber leider sind meines Wissens bereits sämtliche Vorstellungen ausverkauft…


*) Auch wenn die Aufführung darunter leiden mag…

Erster Termin für 2019

Wer schon frühzeitig seinen Terminkalender für nächstes Jahr befüllen mag:

Am

Samstag, 16.11.2019, 19:00

wird es einen „Knurrhahn-Abend“ geben, und zwar im KuBuS in Schwachach.

Es wird sich mal wieder die Creme de la Creme der Knurrhahn-Autoren zu einer launigen Lesung treffen, untermalt mit der Musik von Metin Demirel.

Haltet euch schon mal den Termin frei, nähere Infos werden natürlich zeitnah folgen!