Mal was anderes

Im Rahmen des Bardentreffens in Nürnberg am letzten Wochenende bin ich an einem Stand der GEMA vorbeigekommen, wo ich gleich zu einem kostenlosen Workshop für Sonntag eingeladen wurde. Als in erster Linie dramatischer Autor und Produzent war ich zwar nicht 100%ig die Zielgruppe, aber ich dachte mir, es schadet ja nie, mal über den Tellerrand zu gucken. Und außerdem, spätestens wenn wir die nächste Musical-Show produzieren, werden wir ja wieder mit der GEMA zu tun haben, darum wollte ich mich mal klug machen.

Die Präsentation vor rund 30 Teilnehmern war sehr kompakt (ca. 1 Stunde) und auf den Punkt (Kudos an Referent Manuel Westermann!). Ich sehe jetzt klarer, wie die GEMA „tickt“ und was die Abläufe sind; vorher war mir z.B nicht bewusst, dass die GEMA ein Verein ist. Mit Networking ergab sich leider nicht so viel, wie ich mir erhofft hatte, mit den meisten Teilnehmern hatte ich nur wenig Überlapp, aber Manuel konnte mir am Ende noch ein paar der kniffligeren Fragen zum Thema „Urheberrecht“ beantworten, von daher war der Tag auf jeden Fall ein Erfolg.

Und es gab Schnittchen. 🙂

Sorry für die lausige Qualität meiner Kamera.

Dritter Versuch!

Zweimal haben wir es schon versucht, und zweimal hat uns Corona in die Suppe gespuckt. Jetzt geht’s an den dritten Versuch:

Meine „Fürther Criminal=Comoedie“ Der Fall des einsamen Goldfischs um die „Sonderkommissarin des Prinzregenten, Iahel Nimoy“, eine Leiche, viele Verdächtige und natürlich einen Goldfisch kommt auf die Bühne.

Im Pfarrzentrum St. Heinrich in Fürth wird es sechs Aufführungen durch das Künstlerkollektiv LightsDownLow e.V. geben, nämlich

  • Freitag, 11.2., 19:00
  • Samstag, 12.2., 19:00
  • Sonntag, 13.2., 16:30
  • Freitag, 18.2., 19:00
  • Samstag, 19.2., 19:00
  • Sonntag, 20.2., 16:30

Tickets für 14€, wir erstatten das Geld zurück, falls Corona doch wieder zuschlägt, und wir haben ein hevorragendes Hygienekonzept mit viel Abstand zwischen den Plätzen und Gelegenheit, zu lüften. Wir freuen uns, wenn ihr zahlreich kommt!

Falls ihr nicht wisst, worauf ihr euch einlasst — hier gibt es eine kurze Zusammenfassung, und hier einen noch kürzeren Trailer:

Here we go again

Und warum auch nicht? Wenn morgen die Welt unterginge, hätte Martin Luther noch ein Apfelbäumchen gepflanzt. Dann kann ich ebensogut ein neues Stück schreiben während die Intensivstationen wieder mit COVID-Patienten volllaufen…

„Schöner Schrecken“ im Planetarium Nürnberg

An Halloween, Sonntag 31.10. um 20:00 ist LightsDownLow wieder zugange!

Wir wiederholen unseren Auftritt vom August, wo wir in Fürth in St. Heinrich waren und zeigen noch einmal drei Horror-Hörspiele aus meiner Feder live und in 3D auf der Bühne:

In „Ausschlag gebend“ wandern zwei Trekker durch die kanadische Tundra und stoßen auf ein abgestürztes Raumschiff von Aliens, die eine Überraschung für sie in petto haben.
„Der Weiher“ liegt im Zentrum eines viktorianischen Anwesens, dessen Besitzer seinen Neffen vor den Gefahren warnt, die das Gewässer birgt.

„Die Maske des Roten Todes“ ist schließlich eine Hommage an Edgar Allan Poe: In der Umgebung der Festung Ulalume fordert eine Seuche namens „Der Rote Tod“ seine Opfer, vor denen sich Fürst Prospero und seine Entourage hinter den Mauern der Burg in Sicherheit glauben. Prinzessin Ligeia verzehrt sich dort nach ihrem Geliebten Fortunato, und sowohl ihre Amme als auch der Narr Pym verfolgen ihre eigenen Pläne… Bis Ligeia die Augen über den wahren „Roten Tod“ geöffnet werden…

Dazu kommt noch der animierte Kurzfilm „Theodor“ über einen Vampir, der sich eine Auszeit gönnen will, was ihm aber nicht so recht gelingt.

Hier gibt’s vorab Bilder aus der Generalprobe!

Wir hatten ja schon viel Spaß (und einen gewissen Erfolg) bei unserer Premiere im August, aber im Nicolaus Copernicus Planetarium (Plärrer Nürnberg) können wir noch einen draufsetzen: Während wir Thomas Kugelmeiers Grafiken einst nur flach an die Stirnseite des Saals projizieren konnten, können wir jetzt die 360°-FullDome-Technik des Planetariums nutzen und ein „immersives“ Erlebnis bieten. Dazu kommt die Sound-Anlage des NCP, die noch einmal ein bisschen mehr Bums liefert… Wir freuen uns sehr drauf, und ich bin mir sicher, wir werden euch nicht enttäuschen!

Empfohlen ab 12 Jahren (weil’s doch arg gruselig sein kann, zumal im Dunkeln). Tickets gibt es für 12€/9€ über das Planetarium oder das Bildungszentrum Nürnberg, oder an der Abendkasse.