Lehren für ein Produzentenleben

In unserer kleinen Künstlergruppe „LightsDownLow“ bin ich sicher nicht der größte Produzent; Sina und Stefanie haben mir da viel voraus. Nichtsdestoweniger übernehme ich ja neben der Verantwortung für die Skripte auch ab und zu die Verantwortung für das „Gesamtkunstwerk“, so auch bei Death Star, einer Musik-Bühnen-Hörspielproduktion, an der wir gerade feilen.

Bis neulich dachte ich da noch, wir hätten eine Band für die Produktion, und damit seien die größten unserer Sorgen bereits erledigt. Vorgestern habe ich dann erfahren, dass die ins Auge gefassten Kandidaten wohl „eher nicht so geeignet“ seien, von daher standen wir wieder bei Null. Ich habe einen sehr gefrusteten Nachmittag verbracht, und die arme Sina hatte es alles andere als leicht mit mir.

Gestern haben wir uns dann im konspirativen Kreis wieder zusammengesetzt und nicht nur Alternativen diskutiert sondern darüberhinaus auch Pläne für das gesamte kommende Jahr geschmiedet. Und ich bin wieder mit Enthusiasmus und Zuversicht dabei, und sobald sich der Klammergriff von Corona gelockert hat (kann ja nun nicht mehr lange dauern…) bin ich wildversessen darauf, wieder loszulegen.

Was lernen wir daraus?

Wer in der Branche der darstellenden Künste etwas erreichen will, braucht zweierlei: Einen langen Atem und Nehmerqualitäten.*) Um nicht zu sagen, einen an Realitätsverweigerung grenzenden Optimismus.

*) Das sind notwendige, aber nicht unbedingt ausreichende Eigenschaften.

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