Zeter und Mordio auf der Kirchweih

Man glaubt’s ja kaum — eben ruft eine Dame von den Fürther Nachrichten an. Die FN möchten am Wochenende eine Beilage zur bevorstehenden Michaelis-Kirchweih veröffentlichen, und da demnächst die Tatorte ja auch in der Metropolregion spielen sollen, veranstalten sie eine Umfrage unter den Fürther Krimiautoren: Was die so für Ideen hätten zu einem Drehbuch „Mord auf der Kirchweih“. Morgen will mich die Dame wieder anrufen und abfragen, was mir bis dahin eingefallen ist.*)

Entweder bin ich schon sowas wie ein B-Promi aus der Südstadt, oder ich bin einem richtig cleveren Telefon-Trick aufgesessen…

*) Bin ja mal gespannt, wer alles auf die Idee mit dem Typen kommt, der um die Ecke gebracht wird, weil er partout die Öffnungszeiten der Kneipenmeile reduzieren will…

Stand der Dinge

Wenn ich das richtig begriffen habe, dann durchläuft die Existenz eines Autoren zyklisch drei Phasen:

a) Buch vorbereiten und schreiben,

b) Mit dem Verlag diskutieren und Druck des Buches in die Wege leiten,

c) Buch promoten.

Im Moment bin ich in der Phase c), hoffe aber, bald wieder zu a) zu gelangen.

Lesungen sind derzeit wie folgt geplant:

  • Beim Altstadtverein Fürth in der Freibank, vermutlich Mitte/Ende Oktober, noch nicht 100%ig sicher.
  • Fest gebucht bin ich am 15. November in der Buchhandlung „Bücherwurm“ (ziemlich weit runterscrollen…)!
  • Sarah Stutzmann von den Sieben Schwaben hat ebenfalls mal vorsichtiges Interesse bekundet. (Wäre super, da kann man sicher das eine oder andere Seidla Bier abstauben… 😎

Außerdem werden Auszüge der „Zita S.“ vermutlich in der Nürnberger Ausgabe der Vita-Magazine erscheinen. Das ist wohl eher Bäckerblume als journalistischer Ritterschlag, aber bei 20.000 Stück Auflage braucht nur jeder hundertste sich für „Zita S.“ zu interessieren, dann hat sich das schon gelohnt.

Und im Übrigen winkt die Criminale 2014 mir immer noch verführerisch zu…

„Und Ränke schmiedet‘ ich…

…voll dunkler Folgerungen,
Mit trunk’nen Weissagungen, Rufmord, Träumen“*)

Wie erwähnt war ich gestern wieder mit meinem Verleger unterwegs, und wir haben uns bei zwei Bieren ein wenig ausgetauscht (Zita S. verkauft sich trotz der nur mittelmäßigen Kritik erfreulich gut) und natürlich auch Pläne für die Zukunft geschmiedet.

Nicht nur, dass im Herbst und Winter wohl eine ganze Reihe Lesungen anstehen werden, wir haben uns insbesondere für das Frühjahr Einiges vorgenommen… Mehr dazu in Bälde!

*) Shakespeare: Richard III