Knapp vorbei wär auch daneben

Wenn es nicht um die immer achtsame Ines Erhard vom Cantus Theaterverlag wäre, hätte ein kleiner Fehler beinahe demnächst einen Wochenendausflug zum Schlag ins Wasser werden lassen:

Das Theater-Theater hat den Premierentermin von „Tod und Vererben“ auf den

Samstag, 9. November, Einlass ab 19:30, in der VHS/Luise-Hensel-Saal im Stadthaus Wiedenbrück Kirchplatz 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück

gelegt — einen Tag später, als ich mir notiert hatte.

So wird die Premiere also am Samstag stattfinden — was mich davon entbindet, Freitag nachmittag im Eiltempo durch Deutschland zu sausen, um rechtzeitig da zu sein.

Und ihr, falls ihr in der Nähe wohnt und mir die Ehre (und euch selbst hoffentlich die Zerstreuung und Erbauung) geben wollt, wisst jetzt ebenfalls bescheid!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Nun ist sie also gelaufen, die erste „Zita S.“-Lesung — im sehr überschaubaren, aber gemütlichen Rahmen des Altstadtvereins Fürth.

Das Ganze hatte viel Stammtischatmosphäre, und ich habe auch wieder einiges über Fürth gelernt. Daran, in so einem Setting gesiezt zu werden, muss ich mich noch gewöhnen, und auch daran, dass Leute mich für literarisch kompetent halten… 😉 Unterm Strich stehen vier verkaufte Exemplare und zwei Seidla, auf die ich eingeladen wurde; kein schlechtes Fazit.

Alles in allem sehr angenehmer Abend, und ich sehe der nächsten Veranstaltung (Buchhandlung Bücherwurm, 15.11., 20:00) schon gespannt entgegen!

Literarisches Schlachtfest in der Freibank

Nachdem es sich ja schon länger andeutete und dann eine Zeitlang sehr ruhig wurde,*) ging nun doch alles sehr schnell:

Die erste Lesung von „Zita S.“ wird stattfinden, und zwar am

Donnerstag, den 17.10., 18:00 in der „Freibank“ des Altstadtvereins Fürth am Waagplatz, schräg vis-a-vis des Irish Cottage.

Ich freu mich riesig, dass es doch noch geklappt hat. Das Event hat eher Stammtisch-Charakter, wenn ich die Organisatoren richtig verstanden habe, und der Kreis der Connaisseure**) wird überschaubar bleiben, aber vielleicht ist das ja auch gar nicht so verkehrt bei meiner Premierenlesung.

Nichtsdestowenig wäre ich natürlich narrisch aus dem Häuschen, wenn der eine oder andere von euch den Weg in die Freibank fände und mit mir meinen bescheidenen literarischen Erfolg feiern wollte!

Edit: Kaum gepostet, und schon steht der Termin auch im Newsletter des Altstadtvereins.

*) Daran waren ein Urlaub und ein neues, von seinem Besitzer nur mangelhaft beherrschtes Smartphone nicht unschuldig.

**) Dann schlägst du’s halt nach.

Für alles ein erstes Mal

Seit geraumer Zeit verteile ich ja großzügig die Visitenkärtchen für „Zita S.“, derer ich dank der Prinzessin habhaft geworden bin, und nun haben wir tatsächlich den ersten dokumentierten Fall, dass die Kärtchen Erfolg hatten:

Bei meinem Verleger hat sich ein Pärchen mit der Bitte um ein Exemplar mit Signatur gemeldet, dem wir im Frühsommer mal beim Wandern in der Fränkischen Schweiz begegnet sind. Waren zwei sehr nette „Zugereiste“ (wie die Prinzessin und ich), und ich erinnere mich noch, dass wir in einer Ebermannstädter Restauration eine Menge Spaß hatten… Freut mich sehr, dass die beiden sich noch an das Buch erinnert haben, und ich werd mich schleunigst daran machen, dass wir ihnen ihr Exemplar schicken können. Vielleicht finden sie ja auch den Weg zu Iahels Website…?

Kriminalistische Seejungfrauen

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr wieder der 19. September „Talk Like a Pirate“ Day.

Beinahe wäre das auch der Tag der ersten „Zita S.“-Lesung geworden. Man mag sich kaum vorstellen, zu was das geführt hätte:

„Arrrrrgh“, rollte Iahel Nimoy mit den Augen, „ab in die Speigatten, ihr lausigen Leichtmatrosen! Wenn Zitas Zug wirklich um dreizehn Uhr durch Forcheim fuhr, konnte sie um zwanzig Uhr noch nicht in Hamburg sein, tausend teuflische Riffe nochmal!“ Sie schwang den Haken, den sie über dem Stumpf ihrer rechten Hand trug. „Ich lasse euch alle kalfatern*), ihr Schweinehunde“, rief sie in die Runde, „Keinen Brocken gammligen Salzfleisches ist die Aussage dieses Süßwasser-Wirts wert!“

Dann wandte Sie sich mir zu, und ihre dunklen Augen funkelten wie die Blitze aus den Wolken eines nahenden Taifuns:

„Kommen Sie, Admiral von Cramm, Sie alter Hammerhai! Wir wollen noch vor der Nippflut das Alibi der Gouvernante überprüfen!“ befahl sie dann und stürmte aus der Tür.

Ich klappte mein Büchlein nautischer Fachausdrücke zu, machte mich auf mein Holzbein und folgte ihr.

Nun haben wir den Termin in den Oktober verschoben. Vielleicht besser so.

*) Dann googelst du’s halt… 😉