Zwei rechnen ab

Nachdem „Zita S.“ nun ein rundes halbes Jahr auf dem Markt ist, war es an der Zeit für meinen Verleger und mich, eine erste Abrechnung vorzunehmen, und die ist durchaus positiv ausgefallen:

Von der Erstauflage ist derzeit rund ein Viertel verkauft, damit liegen wir ziemlich genau im „Zielkorridor“. (Anvisiert waren zwei Jahre für den Komplettverkauf der Auflage; wenn ungefähr zwei Drittel über den Ladentisch gewandert sich, haben wir den Break-even-Punkt erreicht.) Das halte ich in Anbetracht der Tatsache, dass a) ich ein absoluter Nobody für die Buchhändler der Region bin und b) die Edition Knurrhahn in Fürth auch nicht gerade den Platzhirsch darstellt für mehr als respektabel.

Wird vielleicht Zeit, schon mal die Kacheln für den neuen Swimming-Pool auszusuchen.

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Die Planungen für die Buch-Projekte 2014 (und sogar 2015…) laufen schon — ohne zuviel zu verraten, 2014 wird das Jahr des Falls des einsamen Goldfisches, eine Anthologie mit Iahel Nimoy-Kurzgeschichten, während 2015 dann der zweite Roman ansteht: Der Arbeitstitel ist mal Der Tote vom Waagplatz, aber das kann sich natürlich noch ändern.

Und ein neues Theaterstück befindet sich ebenfalls in Vorbereitung.

Auch für mich ein Weihnachtsgeschenk

Von Thomas kam dieser Tage noch ein kleines Weihnachtsgeschenk für mich:

Nachdem wir Fürth ja schon vergleichsweise gut mit „Zita S.“ gesättigt haben, ist der Erfolg nun auch nach Nürnberg übergeschwappt: Die Buchhandlung Korn und Berg am Hauptmarkt hat Zita in ihr Sortiment aufgenommen. (Im Weihnachtskatalog auf Seite 5. Korn und Berg ist nebenbei bemerkt übrigens nicht nur Deutschlands älteste Buchhandlung, sondern auch eine der renommiertesten in Nürnberg.)

Da feiert sich der Rutsch ins neue Jahr doch gleich nochmal ausgelassener!

Langsam wieder runterkommen

Die letzten Wochen war schon viel los mit Frau Nimoy und Tod und Vererben… Jetzt brauch ich erstmal wieder ein bisschen Gelegenheit, runterzukommen.

Andererseits — vielleicht könnte man die beiden Metiers vereinen und Frau Nimoy und Herrn von Cramm in einer Krimikomödie auf die Bühne schicken?

Von Bücherwürmern und Menschen

lesung_bücherwurmNunmehr ist auch die zweite Lesung hinter mich gebracht — diesmal hat’s mich in den Bücherwurm nach Zabo verschlagen.

Auch wenn’s anstrengend war, sich nach einer Arbeitswoche nochmal zwei Stunden komplett zu konzentrieren, so hab ich’s doch sehr genossen — Nicht nur, weil ein paar alte Freunde mal wieder aufgetaucht sind, sondern auch wegen der intelligenten und nicht zuletzt auch kritischen Diskussionen zu den Geschichten. (Selber hält man ja immer jeden noch so halbseidenen Gedanken für genial, da ist es gar nicht falsch, wenn man mal mit einem unvoreingenommenen und frischen Blick auf die eigenen Werke konfrontiert wird.)

Wie’s weiter geht, ist bislang noch ungewiss, aber natürlich halte ich euch hier auf dem Blog über neue Termine auf dem Laufenden. Wer eine umfassende, geistreiche und objektive Zusammenfassung vom Freitagabend lesen will, dem lege ich das Blog vom Hoadl ans Herz, der Reich-Ranicki der Metropolregion sozusagen.

P.S. — Ich hab nicht wirklich so große Füße.