Champagnerbowle

Wenn ich hier schon ein altes Kochbuch rumliegen habe, kann ich euch eigentlich auch in die kulinarischen Fälle Frau Nimoys und Herrn von Cramms einführen…

volle_kanne

Champagnerbowle — Für 6 – 8 Personen. 1 Flasche alter Rheinwein und 1 Flasche Portwein, 400 – 500 g geklärter Zucker und 20 – 25 g sehr dünn abgeschälte Pomeranzenschale werden in einer zugedeckten Bowle zusammen aufgestellt. Damit die Bowle recht kühl ist, stellt man sie am besten sofort auf Eis, wo man sie höchstens 1 Stunde stehen lässt. Will man sie noch länger stehen lassen, so muss man die Pomeranzenschale heraus nehmen. Kurz vor dem Servieren gießt man 1 Flasche guten Champagner dazu.

Erhardt, Mathilde: „Großes Illustriertes Kochbuch“, Berlin 1904

Streichen, Ändern, Einfügen, …

korrekturen

Zweihundertsiebzig Seiten… Mit scharfem Auge durchlesen, als ob man die Geschichte zum ersten Mal sehen würde, prüfen, ob alles verständlich ist, ob die Sprache fließt, und ob die Geschichte auch erzählt, was ich erzählen will. Nach Alternativen suchen, abwägen, sich für die vermeintlich beste Lösung entscheiden… Elende, immer wieder nachwachsende Tippfehler ausmerzen. Wortwiederholungen, Satzlänge, und irgendwie klingt doch alles immer wieder furchtbar abgeschmackt… und von vorn…

„Totenstille“…?

Jetzt war es lange sehr still auf diesem Blog, was aber nicht heißen soll, dass ich müßig war; im Gegenteil:

Die Arbeiten für das nächste Buch, den „Fall des einsamen Goldfischs“ gehen voran, und das unter Zeitdruck, weil wir ja noch bis zur Criminale damit fertig werden wollen.

Zwischenstand: Das „Rohmaterial“ für das Buch ist soweit fertig, ebenso wie das grobe Layout, wie hier schon mal an einem Probeabzug zusehen ist:

Probeabzug des Manuskripts
Probeabzug des Manuskripts

Jetzt geht es an das langwierige „Glätten“ und Nachbearbeiten der Texte, damit sie sich gefällig und klar lesen lassen — sind ja nur 240 Seiten… 😉

Mehr Business

Gestern ein Treffen mit der bezaubernden Johanna Lawrence gehabt. Natürlich ist es immer ein Vergnügen, mit ihr bei einer Tasse Tee zu plauschen, aber diesmal hatten wir außerdem neue Geschäfte zu besprechen:

Wie ich hoffte, wird Sie auch für den Nachfolger von Zita S., den Fall des einsamen Goldfischs das Cover gestalten. Wir haben ein paar Ideen ausgetauscht, und ich war angenehm überrascht, dass ihre Vorstellungen meinen schon sehr nahe kamen.

Ich bin sehr zuversichtlich!

Man soll ja nicht immer nur von sich reden

Darum möchte ich heute auch einmal sie ins Rampenlicht stellen, die Einzige, die Göttliche, die Prinzessin, das Tausendschön, nämlich meine Frau Sina.

Während (neben ihren zahllosen anderen Vorzügen, die aber nicht Gegenstand dieses Blogs sein sollen) ihr Forté eigentlich das Singen ist, wo sie in mehreren Chören und nicht zuletzt bei den Cadolzburger Burgfestspielen ein tragendes hohes C spielt, hat sie sich in letzter Zeit vermehrt dem Schreiben zugewandt. (Holla!)

Im Zentrum ihres Interesses steht dabei Blake`s 7, eine englische Science fiction-TV-Serie aus den Siebzigern, die sich in einem Satz vielleicht als „Robin Hood in Space“ zusammenfassen lässt. Während deren besonderer Charme an mir weitgehend vorübergegangen ist, hat Sina einen rechten Narren daran gefressen, und ist seit geraumer Zeit nicht nur daran, Fanfiction zu Blake´s 7 zu schreiben (in Englisch…). Darüberhinaus werkelt sie auch an einem Blogprojekt, nämlich jede Woche eine Rezension zu einer Blake´s 7-Episode zu schreiben, und schließlich hat sie die Tage auch noch das Go zur Teilnahme an einem (wiederum englischen) Buchprojekt bekommen, bei dem die Teilnehmer jeweils ein Essay über ihre Lieblingsfolge verfassen.

Schaut mal rein. Vielleicht bin ich ein wenig voreingenommen, aber ich habe ihre Beiträge sehr genossen.