Für alles ein erstes Mal

Seit geraumer Zeit verteile ich ja großzügig die Visitenkärtchen für „Zita S.“, derer ich dank der Prinzessin habhaft geworden bin, und nun haben wir tatsächlich den ersten dokumentierten Fall, dass die Kärtchen Erfolg hatten:

Bei meinem Verleger hat sich ein Pärchen mit der Bitte um ein Exemplar mit Signatur gemeldet, dem wir im Frühsommer mal beim Wandern in der Fränkischen Schweiz begegnet sind. Waren zwei sehr nette „Zugereiste“ (wie die Prinzessin und ich), und ich erinnere mich noch, dass wir in einer Ebermannstädter Restauration eine Menge Spaß hatten… Freut mich sehr, dass die beiden sich noch an das Buch erinnert haben, und ich werd mich schleunigst daran machen, dass wir ihnen ihr Exemplar schicken können. Vielleicht finden sie ja auch den Weg zu Iahels Website…?

Kriminalistische Seejungfrauen

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr wieder der 19. September „Talk Like a Pirate“ Day.

Beinahe wäre das auch der Tag der ersten „Zita S.“-Lesung geworden. Man mag sich kaum vorstellen, zu was das geführt hätte:

„Arrrrrgh“, rollte Iahel Nimoy mit den Augen, „ab in die Speigatten, ihr lausigen Leichtmatrosen! Wenn Zitas Zug wirklich um dreizehn Uhr durch Forcheim fuhr, konnte sie um zwanzig Uhr noch nicht in Hamburg sein, tausend teuflische Riffe nochmal!“ Sie schwang den Haken, den sie über dem Stumpf ihrer rechten Hand trug. „Ich lasse euch alle kalfatern*), ihr Schweinehunde“, rief sie in die Runde, „Keinen Brocken gammligen Salzfleisches ist die Aussage dieses Süßwasser-Wirts wert!“

Dann wandte Sie sich mir zu, und ihre dunklen Augen funkelten wie die Blitze aus den Wolken eines nahenden Taifuns:

„Kommen Sie, Admiral von Cramm, Sie alter Hammerhai! Wir wollen noch vor der Nippflut das Alibi der Gouvernante überprüfen!“ befahl sie dann und stürmte aus der Tür.

Ich klappte mein Büchlein nautischer Fachausdrücke zu, machte mich auf mein Holzbein und folgte ihr.

Nun haben wir den Termin in den Oktober verschoben. Vielleicht besser so.

*) Dann googelst du’s halt… 😉

Zeter und Mordio auf der Kirchweih

Man glaubt’s ja kaum — eben ruft eine Dame von den Fürther Nachrichten an. Die FN möchten am Wochenende eine Beilage zur bevorstehenden Michaelis-Kirchweih veröffentlichen, und da demnächst die Tatorte ja auch in der Metropolregion spielen sollen, veranstalten sie eine Umfrage unter den Fürther Krimiautoren: Was die so für Ideen hätten zu einem Drehbuch „Mord auf der Kirchweih“. Morgen will mich die Dame wieder anrufen und abfragen, was mir bis dahin eingefallen ist.*)

Entweder bin ich schon sowas wie ein B-Promi aus der Südstadt, oder ich bin einem richtig cleveren Telefon-Trick aufgesessen…

*) Bin ja mal gespannt, wer alles auf die Idee mit dem Typen kommt, der um die Ecke gebracht wird, weil er partout die Öffnungszeiten der Kneipenmeile reduzieren will…

Stand der Dinge

Wenn ich das richtig begriffen habe, dann durchläuft die Existenz eines Autoren zyklisch drei Phasen:

a) Buch vorbereiten und schreiben,

b) Mit dem Verlag diskutieren und Druck des Buches in die Wege leiten,

c) Buch promoten.

Im Moment bin ich in der Phase c), hoffe aber, bald wieder zu a) zu gelangen.

Lesungen sind derzeit wie folgt geplant:

  • Beim Altstadtverein Fürth in der Freibank, vermutlich Mitte/Ende Oktober, noch nicht 100%ig sicher.
  • Fest gebucht bin ich am 15. November in der Buchhandlung „Bücherwurm“ (ziemlich weit runterscrollen…)!
  • Sarah Stutzmann von den Sieben Schwaben hat ebenfalls mal vorsichtiges Interesse bekundet. (Wäre super, da kann man sicher das eine oder andere Seidla Bier abstauben… 😎

Außerdem werden Auszüge der „Zita S.“ vermutlich in der Nürnberger Ausgabe der Vita-Magazine erscheinen. Das ist wohl eher Bäckerblume als journalistischer Ritterschlag, aber bei 20.000 Stück Auflage braucht nur jeder hundertste sich für „Zita S.“ zu interessieren, dann hat sich das schon gelohnt.

Und im Übrigen winkt die Criminale 2014 mir immer noch verführerisch zu…